Aktuelles

 

Back to the roots - Kärntner Straße klimaneutral!

Kann man eine Hauptverkehrsstraße wie die Kärntner Straße in Graz mit abschnittsweise über 36.000 Kfz/Tag klimaneutral und lebenswert machen? Ja, man kann! Wie, das zeigt eine im Sommersemester 2020 erstellte Projektarbeit von Studierenden der Universität für Bodenkultur in Wien.

Wichtigster Ansatzpunkt dafür ist, den Straßenraum wieder für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen attraktiv zu machen. Dafür braucht es durchgehende Geh- und Radwege, Schutzwege an allen Kreuzungen, kurze Wartezeiten bei Ampelschaltungen für Fußgänger*innen, beidseitige, schattenspendende Baumreihen und eine aufenthaltsfördernde Straßenraumausstattung mit Sitzbänken, Trinkwasserspendern etc.

Der Platz dafür ist da, teilweise stehen dem motorisierten Verkehr bis zu neun überdimensionierte Fahrbahnen zur Verfügung. Wo die Straße schmal ist, kann man mit Geschwindigkeitsbeschränkungen und Begegnungszonenverordnungen arbeiten.

Für eine klimaneutrale Straße braucht es zudem eine deutliche Reduktion des motorisierten Individualverkehrs. Der Kfz-Verkehr muss relativ rasch auf das wirklich notwendige Ausmaß (öffentlicher Verkehr, Lieferverkehr, Einsatzfahrzeuge, Taxidienste etc.) reduziert werden. Dafür eignen sich im privaten Bereich auch Fahrgemeinschaften.  Der durchschnittliche Besetzungsgrad von Autos liegt derzeit bei ca. 1,2 Personen, allein die Verdoppelung des Besetzungsgrades würde fast eine Halbierung des Verkehrsaufkommens bewirken. Parken im öffentlichen Raum kann zukünftig nicht mehr länger gratis sein und sollte über den Kosten der Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels liegen.

Der öffentliche Verkehr selbst braucht ebenfalls eine Attraktivierung: Das beginnt bei sicheren Zugängen zu den Haltestellen, reicht über wettergeschützte Wartehäuschen mit Sitzbänken und gut lesbaren, digitalen Fahrplananzeigen bis hin zu einem Redesign des derzeitigen  „Unter-der-Brücke“-Wartebereichs am Bahnhof Don Bosco.

Der Einsatz von versickerungsfähigen Belägen, die Erhaltung der letzten Baulandlücken als öffentliche „Pocket-Parks“ sowie Fassaden- und Dachbegrünungen entlang der Straße tragen das ihre dazu bei, die Kärntner Straße wieder lebenswert und auch für Geschäfte außerhalb des Automobilsektors wieder attraktiv zu machen.

 

3_Strassgang Mitte im Jahr 1926 , zur Verfügung gestellt von Ferdinand Koeberl

 

Spielende Kinder im Ortszentrum von Straßgang, Kreuzung Gradner Straße/Kärntner Straße im Jahr 1926, Foto zur Verfügung gestellt von Ferdinand Köberl.

 

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Die Kreuzung Gradner Straße/Kärntner Straße im Jahr 2020 -  Der überwiegende Straßenraum steht exklusiv dem Fahrverkehr zur Verfügung und ist für Autos optimiert.

 

Begegnungszone Strassgang ©Phillip Schimek

 

Vorschlag einer Begegnungszone für das Ortszentrum von Straßgang, Kreuzung Gradner Straße/Kärntner Straße, © Phillip Schimek.

 

Petition für Grazer Stadtteilarbeit

Aktuell sind vier Grazer Stadtteilzentren durch massive Budgetkürzungen von einer Schließung bedroht. Damit ist die über Jahre mit viel professionellem und ehrenamtlichem Engagement aufgebaute Stadtteilarbeit in Gefahr.

Durch Stadtteilarbeit in Stadtteilzentren wie auch in Nachbarschaftszentren wird ein niederschwelliges, generations- und kulturübergreifendes Angebot mittels Räumen und Infrastruktur sowie Unterstützung durch MitarbeiterInnen geschaffen. Stadtteilarbeit fördert soziales Miteinander, indem die Vernetzung der im Stadtteil engagierten Initiativen initiiert bzw. koordiniert werden. Stadtteilarbeit, egal ob in einem Stadtteilzentrum, Nachbarschaftszentrum oder in Projektform, stellt einen wichtigen Pfeiler für die Sicherung der Lebensqualität in der Stadt dar.

Petition zur Erhaltung der Stadtteilzentren und zur Umsetzung des im Gemeinderat 2015 beschlossenen Leitbildes zur Stadtteilarbeit

 

Nachlese „Raum planen oder planen lassen?“

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Raumplanung am Institut für Bauplanung und Bauwirtschaft der FH JOANNEUM, Graz, setzten sich Studierende der Vertiefungsrichtung Architektur mit den Auswirkungen der Raum-, Stadt- und Bebauungsplanung auf die Conrad-von-Hötzendorf-Straße in Graz auseinander.

·          Lehrveranstaltungsbericht (Onlineversion)

·          Visionsplakat

·          Bericht in der Grazer Wandzeitung „Ausreißer“

·          Fotos der Präsentation bei der Tagung Comrade Conrade. Demokratie und Frieden auf der Straße

 

Architektursommer 2018

Sommer, Sonne, Strand.. und dazwischen fachliche Inspirationen!

 

Betreute Beiträge:

·          Raum planen oder planen lassen?, 29.6.2018

·          Gemeindestrukturreform am Beispiel Altenberg an der Rax, 30.06.-16.09.2018

 

Gesamtes Programm vom Haus der Architektur: https://www.architektursommer.at/

 

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Raumplanung neu denken - Schwerpunkt Mobilität & Verkehr

Lesen Sie hier, wie Studierende der Bauplanung und Bauwirtschaft der FH Joanneum verkehrs- und mobilitätsrelevante Planungen im Raum Graz beurteilen, welche Vorschläge sie haben und warum es einer Neuorientierung der Raumplanung im Umgang mit Verkehr bedarf: Artikel auf www.gat.st

 

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Foto: Amsterdam als Vorbild: Der Fahrradverkehr liegt im Stadtzentrum aufgrund attraktiver Raumangebote bereits bei über 50 %.

 

Hochfrequenz & gesundheitliche Folgen

Österreichische Ärztekammer warnt vor neuen Stromzählern

·          Zur APA Presseaussendung

 

Let the rivers be

Zukunftsfähiger Hochwasserschutz erfordert mutige und innovative Lösungen auf mehreren Ebenen

Wie kann es sein, dass in Österreich jährlich Hochwasserschutzmaßnahmen in Millionenhöhe getätigt werden und dennoch - oder vielleicht gerade deswegen - weiterhin in den Überflutungsgebieten gebaut wird? Lässt der steigende Siedlungsdruck keine andere Wahl?

Zum Artikel in Zoll+regional Österreichische Schriftenreihe für Landschaft und Freiraum, Nr. 1/2016

 

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Töpfe einwintern

Winterharte Sträucher und Stauden können auch bei Frosttemperaturen auf der Terrasse oder dem Balkon verbleiben. Zum Schutz der empfindlichen Wurzeln sollten die Töpfe im Spätherbst mit einem Kälteschutzvlies umwickelt werden. Achten Sie beim Kauf des  Vlieses darauf, dass dieses atmungsaktiv,  wasser- und lichtdurchlässig ist. Neben Frost schützen Vliese die Pflanzen auch vor starken Winden, Schlagregen und Austrocknung. Jute oder Schilf eignen sich ebenfalls zur Ummantelung. Entlang von Hauswänden aufgestellt, sind die Töpfe zusätzlich vor Witterung geschützt.  Extratipp: Um kaputte Ton- oder Keramiktöpfe durch Frostsprengung zu vermeiden, muss überschüssiges Gießwasser immer gut ablaufen können.

 

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Welche Kübelpflanzen können im Winter draußen bleiben, welche müssen ins Haus?

Grundsätzlich gilt, dass alle mehrjährigen Pflanzen, die direkt im Garten gepflanzt werden können, auch in Töpfen im Freien zu überwintern sind. Dazu zählen beispielsweise alle heimischen Bäume und Sträucher und natürlich auch Rosenstöcke.  Andere Pflanzen, wie Oleander, halten zwar leichte Minusgrade aus, müssen aber vor der winterlichen Kälte jedenfalls ins Haus gebracht werden. Ideale Überwinterungsorte  für diese Pflanzen sind  helle, kühle  Räume mit Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad, beispielsweise Wintergärten, Treppenhäuser oder ungeheizte Keller. Tropische oder subtropische Pflanzen wie der Bananenbaum sollten nur während der Sommermonate ins Freie gestellt werden.

 

Handystrahlung - Wie vermindere ich die Belastung?

Die Zurich Versicherung Österreich gibt Tipps zur Verminderung der Belastung durch Mobilfunkstrahlung: 12 Tipps, wie Sie das Strahlenrisiko verringern.

Damit wird nach den Empfehlungen der Österreichischen Ärztekammer (10 medizinische Handy-Regeln) auch eine Versicherung in Österreich wieder proaktiv tätig. Die Versicherung von Gesundheitsgefährdungen durch Mobilfunk wird seitens der Versicherungsgesellschaften bereits seit Jahren auf breiter Front ausgeschlossen (diagnose-funk.org). Handeln Sie daher selbst vorsorgeorientiert!

 

Mobilfunk - Hintergründe & Zusammenhänge als Film

Am 19. Februar 2016 kommt der Dokumentarfilm von Klaus Scheidsteger THANK YOU FOR CALLING in die Kinos! Filminfo + Trailer: http://thankyouforcalling.eu

facebook: www.facebook.com/ThankYouForCalling.Film

 

22.02.16 / Wien / Votivkino / 20:00 Uhr / anschließende Diskussion mit Journalistin Tina Göbel, Regisseur Klaus Scheidsteger und Krebsforscher Prof. Dr. Mosgöller

Termin mit Diskussion in Graz: 23.02.16 / Geidorf-Kino 19:30 Uhr und KIZ-Royal coming soon!

 

Auch Schulkinotermine und Einzeltermine für größere Gruppen können mit den Kinos vereinbart werden. Hierfür bitte Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Kino vor Ort bzw. mit dem Filmladen, www.facebook.com/filmladen .

 

Anmeldung: bestellung@kinomachtschule.at

Unterrichtsmaterial sowie weitere Information auf www.kinomachtschule.at

 

Dachbegrünung vom Boden aus

Dächer von ein- bis zweigeschoßigen Gebäuden können mittels Kletterpflanzen wie Efeu, Wildem Wein oder Blauregen auch vom Boden aus begrünt werden. Besonders geeignet dafür sind Flachdächer z.B. von Garagen. Klären Sie vorab mit einem Dachdecker / einer Dachdeckerin ab, ob sich Ihr Dach für eine solche Begrünung eignet. Beachten Sie auch, dass durch den Bewuchs ein erhöhter Pflegeaufwand entstehen kann (z.B. durch das Freischneiden von Dachrinnen). Und dann freuen Sie sich auf das Ergebnis!

 

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Foto: Blick auf ein Flachdach, das von Blauregen überwuchert wird. Randlich sorgen verschieden farbige Fliedersträucher für ergänzende Blühaspekte.

 

Was kann ich selbst gegen den Klimawandel tun?

 

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Das Klima ändert sich, unsere Gewohnheiten können es auch. Klicken Sie hier, um zu erfahren wie:

Zum WWF-Fußabdrucktest

 

Baumpflanzaktion entlang der St. Peter Hauptstraße geht weiter

Sie besitzen ein Grundstück entlang der St. Peter Hauptstraße in Graz und möchten dieses durch Baumpflanzungen aufwerten? Dann melden Sie sich und machen Sie mit!

 

Der St. Peter Jour fix führte 2015 wieder eine Pflanzaktion durch. Dafür wurden in Kooperation mit der ARGE 3-2-1-Start und dem Planungsbüro Baumgartner gratis Junglinden zur Verfügung gestellt.

Wenn auch Sie Bäume in Ihrem Umfeld pflanzen möchten, erhalten Sie nähere Informationen beim Nachbarschaftszentrum St. Peter, St. Peter Hauptstraße 85. Für Fragen zum geeigneten Standort, zur Baumpflege oder Haftung, kontaktieren Sie bitte direkt Maria Baumgartner unter der Telnr.: 0316/422480.

 

Hochwasserpräventionsprojekt für den Energy Globe STYRIA AWARD 2015 nominiert

Das am Institut für Landschaftsplanung der Universität für Bodenkultur unter der Leitung von Maria Baumgartner durchgeführte Hochwasserpräventionsprojekt in Altenberg an der Rax wurde in der Rubrik Forschung für den Energy Globe STYRIA AWARD 2015 nominiert. Im Rahmen des Projektes untersuchten 25 Studierende basierend auf der Hochwasser- und Wildbachgefährdung des Ortes zukunftsfähige Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Studierenden erarbeiteten Umwidmungsvorschläge, Empfehlungen für kompakte Siedlungsstrukturen, abflussneutrale Bauten und versickerungsfähige Platzgestaltungen. Breiten Raum nahm auch die Entwicklung von Erosionsstabilisierungsmaßnahmen an den Hängen und Fließgewässern ein. Auf Bundesebene werden einheitliche gesetzliche Regelungen zur Freihaltung der Überflutungsbereiche gefordert. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Naturlabor Altenberg statt.

 

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Was geschieht, wenn ein Haus in die volle Schüssel (symbolisiert Augebiet) gegeben wird? Foto: Desirée Supanz

 

Testen Sie Ihr Wissen zu Hochwasserschutz & Siedlungsentwicklung: Zum Online-Quiz

Projektpräsentation

Homepage Naturlabor Altenberg

Netzwerk Ökoenergie Steiermark

 

ViTo - Lebendiges historisches Ortszentrum Graz St. Peter

Zur Referenz Integrated Urban development of Vital Historic Towns as Regional Centres in South East Europe

Nachbarschaftszentrum Graz St. Peter

Online-Raumnutzungskalender des Nachbarschaftszentrums

Aktueller Hinweis 2019: Petition zur weiteren finanziellen Unterstützung der Grazer Stadtteilzentren

 

UVP-Pflicht für 110kV-Leitung Graz Werndorf

Verwaltungsgerichtshof hebt Baubescheid auf

Zum VwGH-Erkenntnis

 

Grazer Innenhöfe beleben

Revitalisierung und Erhaltung von Innenhöfen im Bereich der Blockrandbebauung - Auszeichnung mit dem Trigos Steiermark 2009, Kategorie Ökologie

 

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Artikel auf www.gat.st

Artikel auf Verantwortung-zeigen.at

Hofführungen der City Guides Graz

Keramikkunst für den Garten von Renate Trattnig-Luschnig

 

Gefahren durch Elektrosmog

EU-Umweltagentur vergleicht WLAN-Strahlung mit Asbest

Zum Pressetext